Mein Name ist Clara Sky. Ich wurde in den Ghettos von Los Santos als Junge geboren. Meine Mutter gab mir den Namen John, doch ich wusste schon früh, dass dieser nicht zu mir passte genau wie die Umgebung, in der ich aufwuchs.
Mein Vater war ein Alkoholiker, Narzisst und ein Loch. Jedes Mal hörte ich die Tür Knallen, wenn er nachhause kam. Dann ruft seine Stimme, lallend und verwaschen nach meiner Mutter Sarah. Sie stritten sich immer und wenn meine Mutter ihm nicht gehorchen wollte, schreckte er auch nicht davor zurück, sie zu schlagen.
Danach kam er immer nach oben, in mein Zimmer, wo ich meist zusammengekauert in der Ecke saß und zeichnete, um die alltäglichen Probleme in meinem Leben zu vergessen. Wenn er sich hinkniete und mich ansprach, wurde mir übel. Der Geruch von billigem Whiskey und Zigaretten ließ mich das Gesicht verziehen. Manchmal, als wäre es selbstverständlich, nahm er mir meinen Zeichenblock aus der Hand und sah es sich an. Gierig starrte er auf das Papier und grinste breit. Ihm gefielen die halb entblößten Frauen, ihr schüchterner Blick und die Angst, die sich in ihren Augen zeigte. Was er nicht wusste, dass ich mich gezeichnet hatte, wie ich tief im Inneren aussehe.
Ich mied die Jungs im Ghetto und spielte lieber mit den Mädchen, auch wenn die etwas gröberen als meine Natur waren. Als sie die Schminke für sich entdeckten, pochte mein Herz. Sie ließen sie so viel weiblicher und schöner aussehen. Außerdem musste ich es auch ausprobieren. Mit der gestohlenen Schminke meiner Mutter schloss ich mich im Bad ein. Ich benutzte schnell alles, was sie hatte, um das zu verstecken, was der Spiegel mir jeden Tag klar machte.
Danach verließ ich das Bad und bewegte mich in das Zimmer meiner Eltern. Meine Mutter war gerade auf der Arbeit und mein Vater wie immer irgendwo draußen am Trinken. Ich nutzte das allein aus, um mich wie eine Frau zu kleiden und mich im Spiegel zu betrachten, als ich plötzlich das Geräusch der zuschlagenden Tür hörte.
Mein Herz sprang schnell aus der Brust, als ich die schweren Schritte auf der Treppe wahrnahm. Sofort warf ich die Tasche und den Schal um meinen Hals zu Boden und rannte zur Tür. Mein Ziel war das Bad, der einzige Ort im Haus, den man abschließen konnte. Dort würde ich es auch schaffen, mir das Kleid auszuziehen, ohne dass jemand etwas bemerken würde.
Es war jedoch zu spät. Ich öffnete die Schlafzimmertür und rannte in meinen Vater hinein. Erschrocken sah er mich an. Dann veränderte sich sein Gesichtsausdruck in Wut. Er schrie mich an, beschimpfte mich und schlug mir ins Gesicht. Das war das erste Mal, dass er Hand an mich anlegte. Mir liefen die Tränen aus den Augen und der Kajal färbte sie schwarz. Die Situation eskalierte immer mehr, bis meine Mutter nachhause kam und mein Vater im oberen Stockwerk Schreie hörte. Sie stellte sich schützend vor mich und kassierte meinen Prügel. Ich war feige und verunsichert. Also rannte ich nach draußen und verließ die Stadt noch am selben Tag.
Einige Jahre wohnte ich auf den Straßen von San Andreas. Mein Lebensunterhalt verdiente ich hauptsächlich in Nachtclubs und auf der Straße, mit Dingen, auf die ich nicht Stolz bin. Irgendwann hatte ich einen interessanten Kunden. Er buchte mich für eine ganze Nacht. Zu meiner Überraschung wollte er keine körperlichen Aktivitäten mit mir. Er lud mich zum Essen ein, kaufte mir schöne Kleider und behandelte mich wie eine Dame. Ich weiß noch genau, wie dankbar ich war und mir eine Träne entfloh. Damian wischte sie mit seinem Daumen weg und streichelte mich. Er sagte, dass ich eine wunderschöne Frau bin. Jedes Mal, wenn er an mir vorbeifuhr, spürte er, dass ich etwas Besonderes sei. Darum habe er mich an diesem Tag ausgeführt. Weiter erzählte er mir, dass ich mich von der Vergangenheit trennen solle, mich selbst befreien, um der Mensch zu sein,
Von diesem Tag an begann ich ein ehrlicheres, besseres Leben. Tags über jobbte ich in einem Restaurant und abends lieferte ich Pizzen aus. Mit dem Ersparten bezahlte ich meine geschlechtsangleichende Operation. Ich war von innen nach außen gekehrt. Eine Raupe, die lange in einem Kokon verweilte und sich endlich in einen Schmetterling verwandelte. Ich war nicht zu der Frau auf den Bildern. Keine Angst, kein Scham mehr die zu sein, die ich wirklich bin. Wie meine Zeichenkünste habe ich mich auch weiterentwickelt. Heute zeichne ich mich als Frau mit selbstbewusstem Blick und Stolz. Jedes Mal, wenn ich vor dem Spiegel stehe.
Mein Vater war ein Alkoholiker, Narzisst und ein Loch. Jedes Mal hörte ich die Tür Knallen, wenn er nachhause kam. Dann ruft seine Stimme, lallend und verwaschen nach meiner Mutter Sarah. Sie stritten sich immer und wenn meine Mutter ihm nicht gehorchen wollte, schreckte er auch nicht davor zurück, sie zu schlagen.
Danach kam er immer nach oben, in mein Zimmer, wo ich meist zusammengekauert in der Ecke saß und zeichnete, um die alltäglichen Probleme in meinem Leben zu vergessen. Wenn er sich hinkniete und mich ansprach, wurde mir übel. Der Geruch von billigem Whiskey und Zigaretten ließ mich das Gesicht verziehen. Manchmal, als wäre es selbstverständlich, nahm er mir meinen Zeichenblock aus der Hand und sah es sich an. Gierig starrte er auf das Papier und grinste breit. Ihm gefielen die halb entblößten Frauen, ihr schüchterner Blick und die Angst, die sich in ihren Augen zeigte. Was er nicht wusste, dass ich mich gezeichnet hatte, wie ich tief im Inneren aussehe.
Ich mied die Jungs im Ghetto und spielte lieber mit den Mädchen, auch wenn die etwas gröberen als meine Natur waren. Als sie die Schminke für sich entdeckten, pochte mein Herz. Sie ließen sie so viel weiblicher und schöner aussehen. Außerdem musste ich es auch ausprobieren. Mit der gestohlenen Schminke meiner Mutter schloss ich mich im Bad ein. Ich benutzte schnell alles, was sie hatte, um das zu verstecken, was der Spiegel mir jeden Tag klar machte.
Danach verließ ich das Bad und bewegte mich in das Zimmer meiner Eltern. Meine Mutter war gerade auf der Arbeit und mein Vater wie immer irgendwo draußen am Trinken. Ich nutzte das allein aus, um mich wie eine Frau zu kleiden und mich im Spiegel zu betrachten, als ich plötzlich das Geräusch der zuschlagenden Tür hörte.
Mein Herz sprang schnell aus der Brust, als ich die schweren Schritte auf der Treppe wahrnahm. Sofort warf ich die Tasche und den Schal um meinen Hals zu Boden und rannte zur Tür. Mein Ziel war das Bad, der einzige Ort im Haus, den man abschließen konnte. Dort würde ich es auch schaffen, mir das Kleid auszuziehen, ohne dass jemand etwas bemerken würde.
Es war jedoch zu spät. Ich öffnete die Schlafzimmertür und rannte in meinen Vater hinein. Erschrocken sah er mich an. Dann veränderte sich sein Gesichtsausdruck in Wut. Er schrie mich an, beschimpfte mich und schlug mir ins Gesicht. Das war das erste Mal, dass er Hand an mich anlegte. Mir liefen die Tränen aus den Augen und der Kajal färbte sie schwarz. Die Situation eskalierte immer mehr, bis meine Mutter nachhause kam und mein Vater im oberen Stockwerk Schreie hörte. Sie stellte sich schützend vor mich und kassierte meinen Prügel. Ich war feige und verunsichert. Also rannte ich nach draußen und verließ die Stadt noch am selben Tag.
Einige Jahre wohnte ich auf den Straßen von San Andreas. Mein Lebensunterhalt verdiente ich hauptsächlich in Nachtclubs und auf der Straße, mit Dingen, auf die ich nicht Stolz bin. Irgendwann hatte ich einen interessanten Kunden. Er buchte mich für eine ganze Nacht. Zu meiner Überraschung wollte er keine körperlichen Aktivitäten mit mir. Er lud mich zum Essen ein, kaufte mir schöne Kleider und behandelte mich wie eine Dame. Ich weiß noch genau, wie dankbar ich war und mir eine Träne entfloh. Damian wischte sie mit seinem Daumen weg und streichelte mich. Er sagte, dass ich eine wunderschöne Frau bin. Jedes Mal, wenn er an mir vorbeifuhr, spürte er, dass ich etwas Besonderes sei. Darum habe er mich an diesem Tag ausgeführt. Weiter erzählte er mir, dass ich mich von der Vergangenheit trennen solle, mich selbst befreien, um der Mensch zu sein,
Von diesem Tag an begann ich ein ehrlicheres, besseres Leben. Tags über jobbte ich in einem Restaurant und abends lieferte ich Pizzen aus. Mit dem Ersparten bezahlte ich meine geschlechtsangleichende Operation. Ich war von innen nach außen gekehrt. Eine Raupe, die lange in einem Kokon verweilte und sich endlich in einen Schmetterling verwandelte. Ich war nicht zu der Frau auf den Bildern. Keine Angst, kein Scham mehr die zu sein, die ich wirklich bin. Wie meine Zeichenkünste habe ich mich auch weiterentwickelt. Heute zeichne ich mich als Frau mit selbstbewusstem Blick und Stolz. Jedes Mal, wenn ich vor dem Spiegel stehe.