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On consideration [In Bearbeitung] Transgender-Biographie - Tom/Tiana Tekknine

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Tom Tekknine

***********tekknine
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Joined
May 3, 2024
Messages
107
Transgender-Biographie - Tom/Tiana Tekknine

1. IC Informationen:
  • Name: Tom Tekknine (bald hoffentlich Tiana Tekknine ^^)
  • ID: 37411
  • Organisation: Government // Department of Justice
  • Familie: RADW

2. OOC Informationen:
  • Discord Name: _blizzz

3. Aktuelle Situation:
  • Wo arbeitet Tom? Tom ist aktuell in der Ausbildung zum Bezirksrichter.
  • In welcher Position befindet sich Tom? Nicht sonderlich hoch, aber keines Falls irrelevant.
  • Wie ist Toms finanzielle Situation? Sah mal besser aus. Tom steckt in den Schulden drin, aber das ist im egal. Er kann nicht leben wie er es will. Das macht ihm mehr zu schaffen.
  • Wie sehen Toms Lebensumstände aus? Tom hat drei Immobilien und fährt luxuriöse Autos. Er liebt außerdem seine Markenklamotten mehr als alles andere.
  • Wieso möchtest Tom Transgender werden? Tom möchte Transgender werden, um sein Leben so leben zu können, dass er glücklich ist. Das er sich frei und wohl fühlen kann, und dass er zeigen kann, wie auch Power-Frauen, bzw. Power-Transgender den gesellschaftlich doch recht hoch angesehenen Mann ganz schnell übertreffen können (IC-Gründe).
    OOC Gründe: Ich denke mit einer Transgender-Biographie kann man das RP auf viele Arten durchaus gut ausspielen, erweitern, ändern und in andere, vielleicht interessantere Richtungen lenken.

Biografie – Tiana/Tom Tekknine

Kindheit

Tom Tekknine wurde 2001 in Hamburg geboren, als jüngstes von drei Kindern einer tschechischen Familie. Seine Eltern waren in den späten Neunzigern aus Prag nach Hamburg gezogen – sein Vater als Bauingenieur, seine Mutter als Schneiderin. Zuhause wurde Tschechisch gesprochen, gegessen wurde böhmisch, und Gefühle wurden – typisch für die Generation seiner Eltern – eher geschluckt als ausgesprochen.

Tom wuchs in Altona auf, in einer engen Wohnung mit zwei älteren Brüdern, die beide das verkörperten, was die Familie von einem Mann erwartete: laut, direkt, bodenständig. Tom war keines davon.

Er war ruhig. Verträumt. Saß lieber bei seiner Mutter im Nähzimmer und schaute zu, wie Stoffe zu etwas Schönem wurden, als draußen Fußball zu spielen. Seine Mutter ließ ihn – sein Vater runzelte die Stirn, sagte aber zunächst nichts.

In der Grundschule fiel Tom schnell auf – aber nicht so, wie er es sich gewünscht hätte. Die anderen Jungs mochten ihn nicht. Die Mädchen duldeten ihn. Niemand verstand ihn wirklich. Das Mobbing begann früh und zog sich durch wie ein roter Faden.

„Der ist so komisch." „Der benimmt sich wie ein Mädchen."

Sätze, die sich festsetzten und nicht mehr losließen.

Die einzige Person, bei der Tom sich wirklich sicher fühlte, war seine Oma Věra, die jeden Sommer aus Prag zu Besuch kam. Sie erzählte ihm Geschichten, nähte mit ihm, fragte nie warum er so war wie er war. Sie nahm ihn einfach.


Jugend

Die weiterführende Schule in Hamburg brachte keine Besserung. Tom funktionierte – Schule, Nachhause, Schlafen – aber innerlich brodelte etwas, das er nicht benennen konnte. Ein Gefühl, das immer da war. Wie ein Schatten, der nicht richtig zu ihm zu gehören schien.

Mit vierzehn entdeckte er das Internet als Zufluchtsort. Erst Foren über Literatur und Kunst, dann über queere Themen, dann über Transgeschlechtlichkeit. Jedes Mal wenn er das Handy weglegte, fühlte er sich gleichzeitig ruhiger und verwirrter als zuvor.

Als Tom sechzehn war, starb Oma Věra. Es war der erste echte Verlust seines Lebens – und er traf ihn härter als alles zuvor. Die einzige Person, bei der er sich bedingungslos akzeptiert gefühlt hatte, war weg. Er redete mit niemandem darüber. Er schluckte es runter, so wie er alles andere auch runtergeschluckt hatte.

Das Abitur machte er mit Auszeichnung – früher als seine Mitschüler. Nicht weil die Schule ihn begeisterte, sondern weil er so schnell wie möglich weg wollte. Raus aus Hamburg. Raus aus dem Zimmer, das ihn erstickte. Raus aus der Version von sich selbst, die er jeden Tag spielte.


Studium in Hamburg

Mit achtzehn begann Tom ein Jurastudium an der Universität Hamburg. Die Wahl war halb rational, halb Flucht – Jura versprach Struktur, klare Regeln, eindeutige Antworten. Dinge, die Tom in seinem Innenleben schmerzlich vermisste.

Das Studium lag ihm außerordentlich gut. Er hatte ein scharfes Gespür für Sprache, für Argumentation, für das präzise Auseinandernehmen von Sachverhalten. Wo andere kämpften, glänzte Tom. Er schloss sein Studium in Rekordzeit ab – mit Bestnoten, zwei Jahre früher als der Durchschnitt – und legte das Staatsexamen mit Auszeichnung ab.

Seine Professoren sprachen von einem außergewöhnlichen Talent. Tom hörte es, nickte, und fühlte trotzdem nichts dabei.

Denn während er nach außen hin alles richtig machte, wurde das Summen in ihm lauter.

Im dritten Semester lernte er Maya kennen, eine Kommilitonin aus dem Praxis-Programm, die offen und ohne Aufhebens über ihre nicht-binäre Identität sprach. Für Tom war das neu. Nicht irritierend – sondern seltsam vertraut. Als würde jemand in einer Sprache reden, die er nie gelernt hatte, aber irgendwie trotzdem verstand.

Er fragte sie irgendwann abends nach einer langen Bibliothekssession, wie das war – zu wissen, wer man ist.

Maya schaute ihn einen Moment an und sagte:
„Meistens fängt es damit an, dass du aufhörst, dir einzureden, wer du nicht bist."

Tom sagte nichts. Aber der Satz ließ ihn nicht mehr los.


Der Wendepunkt


Es war ein gewöhnlicher Novemberabend in seiner Hamburger WG, kurz vor dem Examen. Seine Mitbewohnerin hatte Freunde zu Besuch, darunter eine trans Frau namens Selin, die Tom an diesem Abend zum ersten Mal traf. Selin war laut, witzig, selbstsicher – und redete über ihre Transition so beiläufig wie andere über einen Umzug reden.

Irgendwann fragte sie Tom, halb scherzend, ob sie ihn für den Abend schminken dürfe.

Tom zögerte. Dann nickte er.

Er saß vor dem Spiegel, Selin hinter ihm mit einem Pinsel in der Hand, und als sie fertig war – schaute Tom in das Gesicht im Spiegel.

Und erkannte es.

Nicht als Verkleidung. Nicht als Spiel.

Als sich selbst.


Der Weg zu Tiana

Was folgte war kein gerader Weg. Eher ein langsames, manchmal schmerzhaftes Aufdecken von etwas, das schon immer da gewesen war.

Tom begann Therapie. Nicht weil er sich krank fühlte, sondern weil er endlich verstehen wollte, was dieses leise Summen in ihm bedeutete – das Gefühl, das ihn sein ganzes Leben begleitet hatte, ohne dass er je einen Namen dafür gehabt hatte.
Die Therapeutin stellte keine Diagnosen. Sie stellte Fragen.

„Wann fühlst du dich am meisten du selbst?"

Tom schwieg beim ersten Termin. Beim zweiten auch. Beim dritten sagte er leise:

„Wenn niemand zuschaut."

Langsam begann er, sich im privaten Rahmen als Tiana vorzustellen. Erst Selin. Dann Maya. Dann ein alter Freund aus der Schulzeit, der überraschend ruhig nickte und sagte: „Okay. Und – willst du nachher Döner?"

Dieser Moment brachte sie zum Lachen. Und zum Weinen.

Das Coming-out gegenüber der Familie war das Schwerste. Ihre Brüder reagierten mit Schweigen, einer mit offenem Unverständnis. Ihr Vater sagte zunächst gar nichts – und das war fast schlimmer als Worte.

Ihre Mutter rief drei Tage später an. Ihre Stimme war brüchig, aber da.

„Ich verstehe es noch nicht ganz. Aber ich bin deine Mutter. Das ändert sich nicht."

Und dann, nach einer langen Pause:

„Věra hätte das gewusst. Die hätte einfach genickt."



Los Santos

Nach dem Abschluss stand Tiana vor einer Entscheidung. Hamburg fühlte sich zu eng an – zu viele Blicke, zu viele Erinnerungen, zu viele Menschen, die noch immer Tom sahen wenn sie sie anschauten.

Ein Angebot aus den USA kam zur richtigen Zeit. Über einen internationalen Austausch im Bereich Rechtswesen wurde ihr eine Stelle in Los Santos vermittelt – einer Stadt, die für ihre Widersprüche bekannt ist. Laut und still. Glamourös und brutal. Eine Stadt, in der jeder eine Geschichte mit sich trägt und niemand groß fragt.

Genau das, was Tiana brauchte.

Sie packte zwei Koffer, das alte Nähset ihrer Mutter und den Brief ihrer Oma Věra, den sie nach deren Tod gefunden hatte – handgeschrieben, auf Tschechisch, mit dem letzten Satz:

„Buď vždy tím, kým jsi." – Sei immer die, die du bist.

In Los Santos baute sie sich neu auf. Konsequent, diszipliniert, mit der gleichen Schärfe, die sie durch ihr Studium getragen hatte. Sie arbeitete sich durch das amerikanische Rechtssystem, legte weitere Qualifikationen ab und wurde schließlich als Richterin am Gericht von Los Santos berufen.



Heute​

Tiana Tekknine ist Richterin am Gericht von Los Santos. Sie ist bekannt für ihre präzisen Urteile, ihre ruhige Autorität im Gerichtssaal und ihre Unnachgiebigkeit gegenüber Unrecht – egal von welcher Seite es kommt.

Wer sie im Gerichtssaal erlebt, sieht eine Frau, die genau weiß wo sie steht. Die keine Spielchen duldet. Die zuhört, abwägt – und dann entscheidet.
Was die wenigsten wissen: dass hinter dieser Ruhe ein langer, harter Weg steckt. Ein Leben, das sie sich Stück für Stück selbst erkämpft hat.

Das alte Nähset steht noch immer auf ihrem Schreibtisch. Nicht als Dekoration.
Als Erinnerung.

Sie ist nicht fertig. Kein Mensch ist das je.
Aber sie ist zum ersten Mal vollständig – mit sich selbst, mit ihrer Geschichte, mit der Frau, die sie immer war.

Das leise Summen von früher ist weg.
An seiner Stelle ist etwas anderes. Stiller. Wärmer.

Sie nennt es: sich selbst.


5. Auflistung der RP Möglichkeiten als Transgender:
  • Alltägliche Begegnungen als Story-Motor
    • Authentische Szenen im Alltag (Club, Straße, States)
    • Gespräche über Vorurteile und Solidarität
  • Stärkung weiblicher Präsenz im Justiz-RP
    • Sichtbarkeit von Frauen in Entscheidungspositionen
    • Challengen männlicher Dominanz in klar patriarchalen Machtsturkturen
    • Demonstration von Fähigkeiten, Cleverness und Durchsetzungsstärke
  • Persönliche Zukunftsvision
    • Suche nach einem Partner für Heirat und familiäres RP
    • Einbindung romantischer Handlungsstränge als Bereicherung des RP
  • Signalwirkung & Inspiration
    • Vorbildfunktion für andere Spieler*innen
    • Aufzeigen, dass jede Geschichte – unabhängig von Geschlecht oder Background – erzählenswert ist




Als abschließende Worte möchte ich vorerst für das bearbeiten und den Zeitaufwand danken!
Ich würde mich sehr freuen, in eine weitere Runde der "Bewerbung" zu kommen, und würde die Chance, meine Überzeugtheit in einem mündlichen Gespräch verfestigen zu können mehr als dankend annehmen.
Danke und bis hoffentlich bald, hochachtungsvoll,
Tiana Tekknine.
 

Gustavo Herrera

Server Administrator
Server Administrator
Joined
Apr 6, 2022
Messages
1,243
Hallo Tom,


Dein Antrag auf eine RP-Biografie befindet sich hiermit in der BEARBEITUNG
durch die Role Play Bio-Verwaltung.

Beachte, dass der Vorgang etwas an Zeit beanspruchen kann.

Mit freundlichen Grüßen,
Gusti
i.A. der gesamten Bio-Verwaltung
 
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